PCI-Karte LAURA

Kurzinfo

LAURA ist eine leistungsfähige Signalverarbeitungskarte mit USB 2.0-Interface zur Ankopplung von CMOS- und CCD-Sensoren sowie für die allgemeine Signalerfassung, Analyse und Prozesssteuerung. Zur Datenaufnahme bzw. -ausgabe besitzt die Signalverarbeitungskarte LAURA ein digitales Interface mit 32 I/O Ports. Die Rechenleistung wird durch einen hochintegrierten FPGA und einen schnellen Digitalen Signalprozessor bereitgestellt. Durch den Einsatz rekonfigurierbarer Logik kann die Signalverarbeitungskarte LAURA per Software problemlos für verschiedene Aufgabenstellungen konfiguriert werden. LAURA erfüllt die USB-Spezifikation Rev. 2.0. Zum Betrieb stehen Treiber und Bibliotheken zur Verfügung. Für spezielle Anwendungen sind kurzfristige Anpassungen möglich. Die Signalverarbeitungskarte LAURA kann auch ohne PC eingesetzt werden.

Interface

Die Datenaufnahme bzw. -ausgabe erfolgt über ein digitales Interface mit 32 I/O Ports. Die I/O Ports werden über eine Stiftleiste bereitgestellt. Zusätzlich steht an der Stiftleiste für die I/O Ports ein I2C Bus zur Verfügung. Eine Erweiterung der I/O Ports kann durch die Verwendung mehrerer Signalverarbeitungskarten vom Typ "LAURA" erfolgen. Für die direkte Verbindung zwischen zwei Signalverarbeitungskarten steht ein synchrones serielles Interface mit Datenraten bis zu 30Mbit/s zur Verfügung. Die Verbindung zum PC erfolgt über einen USB 2.0 Controller mit einer Datenrate von 480Mbit/s.

Signalverarbeitung

Die gesamte Ablaufsteuerung erfolgt in einem hochintegrierten FPGA. Dieser steuert den Messablauf und den Datentransfer zwischen dem digitalen Interface, dem DSP und dem USB-Controller. Außerdem kann durch den FPGA eine Vorverarbeitung der Daten erfolgen. Dazu gehören logische Operationen wie Datenmanipulationen, Filteroperationen und Kodierungen. Die Steuerung und Parametrierung des digitalen Interfaces erfolgt über entsprechende Steuerregister, die vom PC über den USB-Bus oder direkt vom DSP zugänglich sind. Alle erfassten Daten werden in Echtzeit vom FPGA zum DSP oder über den USB-Bus zum PC übertragen. Eine Zwischenspeicherung der Daten kann im SRAM erfolgen. Der Datentransfer auf den SRAM erfolgt mit einer Breite von 32 Bit.
Für kostensensitive Lösungen, die die Rechenleistung des DSP nicht benötigen, kann eine abgerüstete Bestückungsvariante ohne DSP geliefert werden.

Leistungswerte

  • USB 2.0 Interface mit 480Mbit/s
  • Signalprozessor TMS320VC33 mit 120MFLOPS, 60MIPS
  • 256k x 32 SRAM
  • 1,5Mbyte Flash Speicher
  • 2 x 8kbyte serieller EEPROM
  • digitales Interface mit bis zu 32 I/O Ports (TTL-Pegel)
  • synchrones serielles Interface mit bis zu 30Mbit/s
  • 2 RS232 Schnittstellen
  • I2C-Bus Interface
  • FPGA-Technologie mit applikationsabhängigem Download vom PC
  • Abmessungen: 100mm x 70mm
  • Abmessungen: 174mm x 106mm

Konfiguration